B2: 1. Förderperiode (Hartmann)

Fokus in Gur- und Kwasprachen

Beschreibung

Gegenstand dieses Projekts ist die Untersuchung von Fokusphänomenen (Ergänzungsfragen, Fokus-Hintergrundgliederung, Informations- und Kontrasfokus, etc.) im Hausa und anderen tschadischen Sprachen. Als Tonsprachen bilden die tschadischen Sprachen insofern einen interessanten Untersuchungsgegenstand für die Fokusforschung, als eines der in den indogermanischen Sprachen gängigen Mittel der Fokussierung, nämlich die Markierung fokussierter Elemente durch festgelegte Töne, aufgrund möglicher Konflikte mit den lexikalischen Tönen nicht gleichermaßen zugänglich ist, und daher häfig alternative Strategien für die Fokusmarkierung verwendet werden. Besondere Aufmerksamkeit wird den folgenden Fragestellungen gewidmet:

  1. Gibt es im Hausa neben einer ex situ-Strategie auch eine (möglicherweise intonatorisch realisierte) in situ-Strategie zur Fokusmarkierung?
  2. Was für Fokussierungsstrategien verwenden andere, weniger gut erforschte tschadische Sprachen?
  3. Wie funktioniert die Assoziation fokussensitiver Elemente mit einem Fokus?
  4. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Informationsstruktur und der quantifikationellen Struktur von Sätzen?
  5. Lassen sich zwischen Ton- und Akzentsprachen typologische Unterschiede bezüglich der Fokusrealisierung ableiten?

Vollständige Beschreibung 1. Förderperiode SFB 632 / B2 (Auszug aus dem Antrag)  pdficon small

Antragsteller

PD Dr. Katharina Hartmann   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  world

 


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